Der cartesische Taucher

Cartesischer Taucher, kartesianischer Wasserteufel,  Flaschenteufel, Drehteufel,….. für die Figur in diesem Experiment gibt es viele Namen. Rein technisch gesehen, ist es aber die Grundlage warum U-Boote tauchen können.

Was brauchst Du?

1 durchsichtige Kunststoffflasche, Wasser, ein Medikamenteröhrchen/Parfumfäschchen o.ä, ein Zündholz

Durchführung

  • Fülle die Flasche randvoll mit Wasser ( das ist der einfache Teil)
  • Nun nimm das Parfumfläschchen und fülle auch dieses mit Wasser (am einfachsten läßt Du Wasser in eine Schüssel laufen und drückst das Röhrchen mit der Öffnung nach oben ins Wasser).*
  • Es sollte nur so viel Wasser in dem Röhrchen sein, dass es gerade noch schwimmt. Wenn Du es untertauchst, sollte es langsam wieder an die Oberfläche kommen
  • Jetzt musst Du das Röhrchen mit der Öffnung nach unten in die Flasche stecken nd diese fest verschließen.
  • Der “Effekt” wird sichtbar, wenn Du die Flasche drückst.

*Um die richtige Füllmenge im Röhrchen zu erreichen, kannst Du das Zündholz reinstecken, wenn Du das Röhrchen ins Wasser drückst. Ist zuviel Wasser drin, drehe das Röhrchen mit der Öffnung nach unten und wiederhole den Zündholztrick – das Wasser tropft nun heraus.

 

 

Erklärung

Der Taucher ist wieder ein physikalisches Phänomen. Du kannst Dir schon denken, dass die Luft dazu dient, das Röhrchen am Schwimmen zu halten. Aber warum taucht es ab, wenn man die Flasche drückt? Dies ist einfach. Der Druck, den Du ausübst wird direkt auf das Wasser übertragen. Das verdrängte Wasser will nun irgendwohin. Und der einzige Platz wo es sich reindrängen kann, ist das Röhrchen. Dabei wird die Luft zusammengedrückt und es fließt mehr Wasser hinein. Dadurch wird das Fläschchen schwerer und sinkt. Sobald der Druck nachläßt, dehnt sich die Luft wieder aus und das Röhrchen steigt nach oben.

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