Mit diesem schönen Versuch können wir eine besondere Eigenschaft des Wassers “sichtbar” machen. In einem Teil des Versuchs musst Du handwerklch recht geschickt sein. Am Besten hilft ein Erwachsener, der die Löcher in Schritt 1 (siehe Anleitung) bohrt oder stanzt.
3 Marmeladengläser (davon 1 mit Deckel), 2 Trinkhalme, Schere, Knete, Wasser – evtl. eine Bohrmaschine, Stanzzange oder Hammer und Nagel.

Jetzt sollte ein schöner Springbrunnen im geschlossenen Glas sprudeln!
Bei unserem Springbrunnen spielen 2 Eigenschaften der Konstruktion bzw. der Materialien eine wichtige Rolle.
Dadurch, dass das mittlere Glas, bis auf die 2 Öffnungen durch die Trinkhalme, komplett verschlossen ist, kann man beim Umdrehen ein Teilvakuum erzeugen. D.h. das Wasser läuft durch den langen Trinkhalm ab. Dadurch fehlt einfach Material im Glas, was nichts anderes bedeutet, als dass ein Unterdruck entsteht (außen ist der Luftdruck höher als im Glas). Dieser Unterdruck saugt nun Wasser aus dem Glas, das auf dem Behälter steht, nach oben, in der Hoffnung, dass sich wieder ein Gleichgewicht einstellt. Das ist so, wie wenn Du Deine Limo mit einem Trinkhalm trinkst. Sobald in den 3 Gläsern ein Gleichgewicht erreicht ist, versiegt der Brunnen.
Wasser hat einige besondere Eigenschaften, die hier auf binneugierig.de bereits in einigen Versuchen beschrieben wurden. Eine wichtige Eigenschaft ist, dass die Wasserteilchen sich die Hand geben und sich gut festhalten. Auf diese Weise entstehen lange “Wasserketten”, die wir als Flüssigkeit wahrnehmen. Da die Wasserteilchen sich die Hand geben, ziehen sie sich – in diesem Versuch – einfach durch den Trinkhalm nach oben.
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