Ein Elternratgeber für Facebook
Wie viele schon wissen, mag ich persönlich den Blog der New Yorkerin Lisa Velmer Nilsen sehr gerne. Sie und ihre Freunde/Kollegen bloggen zu vielen Themen aus dem Bereich moderne Bildung bzw. Bildung und web2.0. Beim gestrigen Durchstöbern der Seite http://theinnovativeeducator.blogspot.com bin ich auf einen Artikel aufmerksam geworden, den man auch in Deutschland weiterverbreiten sollte „A parents guide to Facebook“.
Anne Collier und Larry Magid haben den “A Parent ‘s Guide to Facebook.” aufgesetzt, Kern dies Leitfadens ist es nicht die Ängste und Befürchtungen der Eltern zu schüren, wenn sie sehen, dass ihre Kinder online unterwegs sind, sondern, im Gegenteil dazu, sie zu ermutigen ihre Kinder zu unterstützen und ihnen zu helfen sich in den großen Weiten des www zurechtzufinden.
Hier ein Auszug ...
Digital Fußabdrücke & ein guter Ruf
Tippen Sie den Namen einer Person in eine Suchmaschine und Sie werden erstaunt sein, was über diesen Menschen alles im Netz zu finden ist. Das, zusammen mit den Kommentaren, Fotos oder Videos, die sie oder andere über diesen Menschen auf einer Social Networking Site veröffentlicht haben können, sind Teil ihres “digitalen Fußabdruckes.” Einige Menschen befürchten, dass Informationen, die über einen jungen Menschen online veröffentlicht werden, schlecht sind, aber positive Beiträge können den Ruf eines Teenagers tatsächlich verbessern – hierbei sollte man allerdings darauf achten, dass diese keine Informationen enthalten, die „nicht sicher“ sind, so z.b. Telefonnummer und/oder Adresse, Websites, Blogs, Fotos oder Status-Updates über die Leistungen in der Schule oder beim Sport könnten tatsächlich ihr Image verbessern. Und wenn jemand tatsächlich etwas Negatives über Ihr Kind veröffentlicht, das nicht gelöscht werden kann, hilft es, positive Informationen zum Ausgleich im Internet publiziert zu haben.
Eltern haben oft gehört, dass die Veröffentlichung persönlicher Informationen online für Kinder gefährlich sind, aber nach den Untersuchungen des „Crimes Against Children Research Center“ ist die simple Weitergabe persönlicher Daten nicht unbedingt gefährlich. Wohingegen die Diskussion peinlicher Geschehnisse oder das Belästigen anderer, sowie die Unterhaltung über Sex an den verschiedensten Online-Orten das eigentliche Risiko in sich birgt. Aber über dieses Risiko sind sich die meisten Kinder bereits bewusst und werden sich daher nie auf solche Diskussionen einlassen. Persönliche Information wie Telefonnummer oder Adresse sind tabu, wohingegen nichts gegen die Veröffentlich des Bundeslandes oder auch Wohnortes spricht.
Die Reputation
An einen digitalen Fußabdruck ist nichts Falsches – unglaublich viele Menschen hinterlassen ihn, aber Eltern wollen eine absolut positive Reflexion über ihre Kinder. Es ist von entscheidender Bedeutung zu wissen, welche Informationsspur wir hinterlassen und dass wir vorsichtig sind, wenn wir uns online bewegen. Es ist auch gut zu wissen, was andere über uns sagen. Der Schlüssel zu einem guten Ruf (online) ist es letztendlich ein guter digitaler Bürger zu sein. Ein respektvoller Umgang und das Teilen positiver Informationen über sich selbst in Blogs, Social-Networking-Sites und anderen sozialen Medien ist der zentrale Punkt.
Ende des Auszugs
Der 34 seitige Ratgeber spricht viele Themen an, darunter auch eine kurze Einführung was Facebook ist und was man dort tut. Ganz wichtig sind aber die Aktionen und Einstellungen, die man auf Facebook vornehmen kann. Vieles erschließt sich dem online aktiven Menschen eigentlich durch den gesunden Menschenverstand, wird aber meist durch kontroverse Diskussionen und Presseberichte so verschleiert, dass viele sich selbst und ihrem eigenen Urteilsvermögen nicht mehr trauen.
Leider ist das Ganze auf Englisch geschrieben. Falls jemand eine deutsche Version findet, wäre ich für einen Hinweis dankbar, s.d. ich den Ratgeber auch hier verlinken kann.
Linkliste
Download des Ratgebers (http://www.connectsafely.org/pdfs/fbparents.pdf)













