Warum “schrumpeln” nur Hände und Füße im Badewasser?
Dies ist eine Frage, die sich jeder in seinem Leben schon einmal gestellt hat. Manche Eltern nutzen diesen Effekt auch, um Ihre Sprößlinge aus der Wanne oder aus dem Schwimmbad zu holen. Aber was passiert mit der Haut?
Um diese Frage zu beantworten, muss man zunächst wissen, dass die Haut aus vielen Schichten aufgebaut ist. Innerhalb dieser Schichten gibt es eine Art “Lebendigkeitsgefälle”. Die Teile der Haut, die mit der Umgebung in Berührung kommen, gehören zur sogenannten Oberhaut, die wiederum aus 5 Schichten besteht. Zur Erklärung des Schrumpelns ist allerdings nur die aüßerste Schicht, die sogenannte Hornhaut, von Interesse. Die Hornhaut besteht letztendlich nur aus “toten” Zellen. Wenn Ihr beispielsweise über Euren Arm rubbelt, lösen sich kleine weiße Hautschuppen. Dies sind Bestandteile der Hornhaut.
Auf diesem Bild (Quelle: http://www.mtzstiftung.de) kann man oben diese Hornhaut und die Zellen sehr gut erkennen.
Diese abgestorbenen Zellen sind “trocken”, können aber sehr gut Wasser aufnehmen. An der Hand (insbes. an den Fingern) und an den Füßen sind besonders viele dieser Zellen, genauer gesagt, fast zehnmal soviele Hornzellen (in der Dicke) als am restlichen Körper. Diese können daher mehr Wasser aufnehmen. Wahrend der Wasseraufnahme dehnen sich diese Zellen aus und werden dicker. Da die Haut aber nur ganz wenig nach links oder rechts ausweichen kann, geht die Ausgleichsbewegung nach oben und unten. Die Haut beginnt zu schrumpeln.














