Faden, einen Bleistift, etwas Tesafilm, zwei gleich schwere Schrauben, 2 Becher, Salz und Wasser
Bau der Waage:
Du befestigst in der Mitte des Bleistiftes oder des dünnen Stabes einen Faden und klebst ihn mit Tesafilm fest, damit er nicht verrutscht. An den beiden Enden hängst du die beiden Schrauben mit einem Faden. Halte dabei den ersten Faden fest und verschiebe die Fäden mit den Schrauben, sodass sie im Gleichgewicht hängen.
Mach´ es einfach so wie auf folgendem Bild!
Du kannst den Versuch nun in einigen Varianten durchführen. Hier folgen 2 Beispiele.
Variante 1:
Variante 2:
weitere Varianten: Probiere unterschiedliche Flüssigkeiten (z.b. Öl und Wasser) aus oder gebe andere lösliche Substanzen (z.b. Zucker) ins Wasser und versuche die Unterschiede herauszuarbeiten.
Wenn Ihr Euch noch an das Experiment „Sandschlange“ erinnert, wisst Ihr, dass die Teilchen aus denen Wasser gemacht ist, nicht gerne allein sind, sondern sich die Hand geben. Dadurch ensteht im Wasser eine Struktur, die man nur ganz schwer auseinanderbrechen kann. Taucht man nun einen Gegenstand in das Wasser, setzt das Wasser ihm einen Widerstand gegenüber (ähnlich wie wenn man versucht die Schraube in Watte versinken zu lassen.´) Die Schraube sinkt zwar ein, aber es sieht aus als wäre sie leichter als sie wirklich ist. Sie quetscht sich mehr oder weniger zwischen den einzelnen Wasserbausteinen durch, muss diese aber immer wieder auseinanderschieben.
Gibt man nun Salz iu das Wasser, so löst sich diese auf, kann aber logischerweise nicht verschwinden, da es ja im Glas gefangen ist, Die „festen“ Bausteine des Salzes verstecken sich zwischen den einzelnen Bausteinen des Wassers und verhindern damit, dass die Schraube tiefer eintaucht. Durch die Zugabe des Salze wird die sogenannte “Dichte” erhöht.
Die “Dichte” ist als Menge (Gewicht) pro Rauminhalt (Volumen) festgelegt. Wasser hat eine höhere Dichte als Luft und gibt man nun noch Salz in das Wasser, wird die Dichte wiederum geändert (erhöht).
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