Wie entstehen Wolken?
Einfache Simulation der Wolkenentstehung. Wirklich sehr einfach, aber dennoch beeindruckend.
Was brauchst Du?
eine Plastikflasche (1-1,5 Liter), Wasser, Zündhölzer
Durchführung
- Fülle ca. 2cm hoch Wasser in die Flasche.
- Zündholz anzünden, knapp über die Flaschenöffnung halten oder in die Flasche stecken und so auspusten, dass der Rauch in die Flasche geweht wird (ggf. mehrfach wiederholen).
- Die Flasche schließen und gut schütteln.
- Die Flasche nun mit den Händen zusammendrücken und den Druck ganz plötzlich wieder lösen.
Sobald der Druck der Hände auf die Flasche gelöst wird (schalgartig lösen ist wichtig), entsteht in der Flasche ein Nebel. Um diesen besser sehen zu können, könnt Ihr die Flasche vor eine dunkle Fläche oder auch vor eine Lampe halten.
Erklärung
Im Prinzip wird mit diesem Versuch die Nebel- oder auch Wolkenbildung simuliert. Alles Notwendige (Wasser, Luftdruck und Kondensationskeime) sind vorhanden. Durch benetzen des Flascheninneren kann viel Wasser von der flüssigen Phase in die Dampfphase übergehen. Der Rauch des Zündholzes dient als “Kondensationskeim” und ersetzt damit ganz feine Staubpartikel, die sich normalerweise überall in der Luft befinden. Diese sind notwendig, damit der Wasserdampf eine Möglichkeit hat sich festzuhalten und somit wieder zu “Wasser” zu werden (diesen Vorgang nennt man auch Kondensation, daher das Wort “Kondensationskeim”). Der entscheidende Faktor ist aber der Luftdruck. Bei hohem Luftdruck (Flasche wird zusammengedrückt) ist das Wetter schön und keine Wolke zu sehen. Fällt der Luftdruck, wird er also niedriger, bilden sich plötzlich Wolken. Sobald der Luftdruck erniedrigt wird, wird der Wasserdampf gezwungen sich an den Staubteilchen festzuhalten und somit Wassertropfen zu bilden. In unsere Atmosphäre ist dies allerdings einfacher, da dort die Umweltbedingungen über einen großen Zeitraum konstant gehalten werden können.













