Sandschlange (wasserabweisender Sand)
Unsere Sandschlange ist ein Versuch mit recht hohem “Funfaktor”. Auf Basis dieser Anleitung kann sich auch ein Juniorzauberer eine Menge schöner und verblüffender Tricks einfallen lassen
Was braucht Ihr?
Sand, Backblech, Backpapier und ein Imprägnierspray für Kleider oder Schuhe.
Versuchsdurchführung
- Lege das Backpapier auf das Backblech,
- veteile den Sand recht dünn auf dem Backpapier,
- das Ganze kommte dann für eine Stunde bei 120°C in den Backofen (Erwachsene bitte helfen!).Dieser Schritt ist wichtig, damit die Sandoberfläche “wasserfrei” ist.
- Lasse danach den Sand abkühlen.
- nun besprühst du den Sand mit dem Imprägnierspray an einem gut belüfteten Ort,
- schuttele danach den Sand ein wenig hin und her.
- Wiederhole diese Prozedur ein paar Mal.
Was passiert?
Zunächst wird die Oberfläche des Sandes bei 120°C getrocknet (Ihr wißt ja, dass Wasser bei 100°C kocht und somit verdampft). Dieser Schritt ist wichtig, da in dem Imprägnierspray “Wasserhasser” sind.

Der Chemiker sagt lieber “Hydrophobierungsmittel” (hýdor „Wasser“ + phóbos „Furcht“) – klingt etwas humaner. Diese Wasserhasser kann man sich gut als Kakteen vorstellen, die beim Aufsprühen die Sandoberfläche besiedeln. Wasser selbst ist ein sehr sozialer Stoff, der anderen Dingen gerne die Hände reicht (vor allem sich selbst).

Da das Wasser nun nicht in die Kakteenzucht auf dem Sandkorn greifen möchte, läßt es die Finger davon. Der Sand bleibt trocken. Wenn man nun diesen hyrophoben Sand in Wasser hineingießt, sieht es aus, als wäre der Sand mit einem “Wasserschlauch” überzogen. Man erkennt einen leichten silbrigen Schimmer (Luftschicht zwischen den “Kakteen”). Schüttet man nun das Wasser wieder aus dem Gefaß raus, bleibt trockener Sand zurück. Verblüffend!
Die Effekte könnt Ihr sehr gut in folgendem Video sehen:
Sandschlange, kurz (Video Datei)















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