Filzschreiberwettrennen
Flizschreiberwettrennen klingt lustig und ist auch lustig. Dieer Versuch zeigt ganz einfach den Effekt der “Chromatographie”, einem Verfahren, welches dazu genutzt wird Stoffe zu trennen.
Was braucht Ihr?
Filterpapier (am besten rund, Kaffefilter gehen auch), Filzschreiber, Schere, Bleistift und ein Glas mit Wasser
Versuchsdurchführung
Nachdem Ihr alle Materialien zusammen habt, läuft das Prozedere immer gleich:
- Nehmt ein Filterpapier und schneidet ein 0,5-1cm kleines Loch in die Mitte.
- Zieht mit dem Bleistift einen Kreis in Abstand von 1,5.2cm vom Loch – unsere Startlinie.
- Auf dem Kreis könnt Ihr nun Punkte oder Striche mit den Filzschreibern malen.
- Das zweite Filterpapier teilt ihr in der Mitte und rollt es zusammen.
- Steckt nun das zweite Papier durch das Loch des ersten, s.d. es oben einen guten Zentimeter rausguckt (Bild rechts)
- Nun das Ganze, möglichst mittig, in das Wasserglas stellen.
- Jetzt nur noch zuschauen.
Den Versuch könnt ihr mit allen möglichen Stiften (außer Holzstiften) wiederholen.
Malt Figuren auf, mixt die Farben durch, Ersetzt Wasser gegen Alkohol, mischt Seife ins Wasser oder führt Hellsehexperimente durch. Und dann immer gut beobachten und die Beobachtungen notieren, s.d. ihr die Versuche gut vergleichen könnt.
kleiner Tip zum Hellsehen: Beim Hellsehen darf igendeine Person viele Filzschreiberstriche übereinander malen (natürlich auf unser “Spezialpapier”). Dann steckt ihr das Papier ins Wasser und lasst die Farben auftrennen. Wenn ihr voher schon eine Scheibe mit den Einzelfarben aufbereitet habt, könnt ihr recht sicher die Farbkombination erraten – Unsicherheiten gibt es immer. Ihr solltet vorher verschiedene Filzschreiber getestet haben.
Erklärung
Was passiert bei diesem Versuch?
Wikipedia erklärt die “Chromatographie” recht anschaulich. Dort wird ein schöner Vergleich mit einem Fluß gezogen.
Ein Fluß (in unserem Versuch das Wasser) transportiert Steine, Kiesel, Sand und “Staub” (unsere Filzschreiberfarben). Da die Steine (Farbstoffmoleküle) unterschiedlich schwer sind, wandern sie unterschieldich schnell. Leichte Steine schnell und schwere Steine langsam. Zudem kommt es noch zu sogenannten Wechselwirkungen mit dem Flußbett (unser Filterpapier). Es gibt Stellen, an denen die Steine sich sammeln und über andere Stellen wandern sie drüber.
















