Bunte weiße Blumen
“Bunte weiße Blumen” ist ein einfaches aber spannendes Experiment. Am besten ist es mit weißen Blumen (Tulpen, Rosen, Mageriten, Gänseblümchen,….) durchführbar.
Was braucht Ihr?
Eine oder mehrere weiße Blumen, Lebensmittelfarbe (aber nicht die zuckerhaltige Masse für Dekozwecke) oder farbige Tinte. mind. ein Trinkglas, ein Messer und Wasser.
Versuchsdurchführung
Nachdem Ihr alle Materialien zusammen habt, läuft das Prozedere immer gleich:
- Weiße Blume nehmen und den Stiel kürzen (dann geht der Versuch schneller!)
- Wasser in das Glas geben und mit Lebensmittelfarbe mischen.
- Blume reinstellen und warten (bei Gänseblümchen ca. 10-20 Minuten).
Wiederhole den Versuch mit
- längern und kürzeren Stielen und miß die Zeit bis die Blume sich färbt
- unterschiedliche Farben, welche färben besser, welche weniger gut
- kann man die Blüte mit verschiedenen Farben einfärben?
Erklärung
Warum färbt sich die Blüte überhaupt?
Blumen “leben” von Wasser. Sie müssen Wasser aufnehmen, um ihre Struktur aufrechtzuerhalten – andernfalls verwelken sie. Die Wasserversorgung wird über kleine Kanäle im Stengel und in den Blütenblättern versorgt (in der Blüte sieht man sie besonders gut, sie sehen aus wie unsere Adern). Dadurch wird das gefärbte Wasser transportiert.
ABER, die Farbstoffe im Wasser sind unterschiedlich groß und schwer. So kann es vorkommen, dass die Farben unterschiedlich schnell nach oben wandern (leichte Farbstoffe wandern schneller) und auch unterschiedlich weit vordringen. Sind sie zu dick, können sie nicht durch die dünnen Äderchen wandern. Probiere verschiedene Varianten aus.













