Der Brausetrick
Experimentieren mit Brausepulver und Brausetabletten kann sehr aufschlussreich sein. Man kann damit die unterschiedlichsten Dinge erarbeiten.
Was braucht Ihr?
Brausetabletten, Tablettenröhrchen, einen Luftballon und Wasser
Versuchsdurchführung
Nimm eine Brausetablette und lege sie in das Tablettenröhrchen.
Fülle ein wenig Wasser (ca. 1 Teelöffel) in den Luftballon.
Stülpe das offene Ende des Ballons über das Röhrchen.
Hebe den Ballon an, s.d. das Wasser in das Tablettenröhrchen fließt.
und nun beobachte. Was passiert?
Erklärung
Nun, es ist offensichtlich was passiert. Es entsteht ein Gas, welches den Ballon aufbläht. Aber genau an dieser Stelle muss der Jungforscher erwachen und Fragen stellen: “Was ist das für ein Gas”, “Wo kommt es her?”, “Warum entsteht nur so wenig Gas?”,……
Die folgenden Bemerkungen richten sich an die Betreuer, die den Versuch anleiten sollten!
Die Mengenfrage
Am besten experimentiert Ihr weiter und beobachtet zunächst:
- Was passiert, wenn man zwei Brausetabletten nimmt, was bei drei,…. aber immer nur 1 Teelöffel Wasser?
- Was geschieht, wenn man eine Tablette, dafür aber 5 Teelöffel Wasser nimmt?
Nun muss man sich näher mit dem Brausepulver beschäftigen
Einfacher als mit Brausetabletten geht die “Analyse” mit Brausepulver. Falls Ihr kein Pulver zur Hand habt, müsst Ihr die Brausetablette mit einem harten Gegenstand zerpulvern. Dieses Pulver kann man dann auf einen Glasteller oder Glasuntersetzer schütten. Wird dieser hin und hergeschüttelt, so trennt sich ein grobes (meist weißliches Pulver) von einem feinen Pulver (welches meist die Farbe der Brause hat). Und nun kommt etwas, was in der Chemie normalerweise verboten ist: Probieren!
Feuchte einen Finger an, tauche ihn in das gorbe Pulver und mach den Geschmackstest. Das gleiche Vorgehen wiederholt man mit dem feinen Pulver.
Das grobe Pulver schmeckt sauer und erinnert an Zitrone – ist es auch: nämlich getrocknete Zitronensäure (Kristallform).
Das feine Pulver schmeckt eher etwas fad, aber auch nach dem Brausegeschmack, z.b. Cola. Der “fad”-schmeckende Bestandteil ist “Backpulver”. Wird dieses mit einer Säure (Zitronensäure) vermischt, entsteht ein Gas – das “Brausen”.
Dies funktioniert aber auch nur in Wasser, da das Wasser die Zitronensäurekristalle wieder auflöst und in die “Säure” überführt. Versuch doch Dein Glück mal in Öl und schau’ ob es auch dort funktioniert. Das Gas, das entsteht ist Kohlendioxid (amtet der Mensch in großer Menge aus). Kohlendioxid ist in der Lage Feuer zu ersticken, da es selbst nicht brennbar ist und den Sauerstoff verdrängt. Dies ist ein eindrucksvolles Folgeexperiment, welches eine eigene Veruchsanleitung hat.















1 Kommentar
Pings und Trackbacks